Braune Regenbogenboa (Epicrates cenchria maurus)
Größe und Alter
2 m selten 2,50 m, 20 bis 25 Jahre
Herkunft
Brasilien, Guyana, Venezuela
Besonderheiten
sehr schlank und Muskulös; bei Lichteinfall schimmert die Schlange in allen Regenbogenfarben bedingt durch die glatten Schuppen
Erwerb
Am Besten nur Deutsche Nachzuchten bei einem Züchter oder im Fachhandel; die Tiere haben aber einen relativ hohen Preis
Terrarium
Für ein Pärchen sollte das Terrarium laut dem „Gutachten über Mindestanforderungen an die Haltung von Reptilien“ (Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten) mindestens folgende Maße haben: 1xGL (Gesamtlänge des größten Tieres) x 0,5xGL x 0,75xGL (Länge x Breite x Höhe). Bei einer Gesamtlänge von 2 m (erwachsenes Tiere) entspräche das folgenden Maßen: 2 m x 1 m x 1,50 m.
Einrichtung
Als Bodengrund bieten sich Holzspäne an . Man sollte obwohl die Regenbogenboa mehr auf dem Boden lebt für Klettermöglichkeiten in Form von dicken stabilen Ästen sorgen. Zusätzlich sollte für viele Versteckmöglichkeiten (z.B. in Form von Korkröhren) gesorgt werden! Eine Wasserschale wo das Tier reinpasst darf nicht fehlen! Das Dekorieren mit Kunstpflanzen ist reine Geschmacksache.
Klima/Beleuchtung
Die Dauer der Beleuchtung sollte am Tag zwischen 12 und 14 Stunden betragen. Für die Beleuchtung eignen sich 60 Watt Spotstrahler in Kombination mit Neonröhren. Je Größer das Becken ist, desto höher muss die Wattzahl gewählt werden. Die Temperatur sollte sich zwischen 25°C und 30C bewegen und darf nachts auf ca. 20°C absinken. Eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 70 % erreicht man durch ein tägliches einsprühen des Beckens. Wenn sich das Tier in der Häutung befindet sprüht man mehrmals täglich um den Tieren die Häutung zu erleichtern.
Nahrung
Die Nahrung muss immer der Größe des Tieres angepasst sein. Auf der Speisekarte der Regenbogenboa stehen Mäuse sowie Ratten.
Zucht
Nach einer erfolgreichen Verpaarung und einer Tragzeit von 5 Monaten bringt die Rote Regenbogenboa ihre Junge lebend zur Welt: Die Tragzeit über befinden sich die Jungtiere im Ei im Mutterleib. Sie schlüpfen dann im Mutterleib aus dem Ei und werden „geboren“. Diese Art des Lebendgebärens nennt man Ovoviviparie.